Zukunft gestalten...  

Unternehmensberater - Finanz- und Vermögensplanung für Ärzte und Zahnärzte

        


Förderprogramme
Risikogerechte Zinsen


Zahnärztliche Berufsperspektiven
Grund zum Pessimismus?


Basel II
Neue Bedingungen


Eine Praxis, die uns sehr beeindruckte...


Finanzierungen


Bestimmung:
1. steuerlicher Praxisgewinn + Abschreibungen
= Brutto-Cash-Flow
2. Brutto-Cash-Flow ./. Privatentnahmen
=Netto-Cash-Flow
3. Netto-Cash-Flow + Zinsaufwand
= Kapitaldienstgrenze

Regel 4: Kooperieren Sie nachhaltig mit Ihrer Bank
Banken sind von Natur aus konservativ. Halten Sie sich an klassische Regeln der Kommuni-kation und kontaktieren Sie regelmäßig Ihren Ansprechpartner bei der Hausbank. Vereinba-
ren Sie Gesprächstermine nicht nur, wenn Sie einen neuen Kredit wünschen. Nach Vorliegen der letztjährigen Gewinn- und Verlustrechnung ist ein guter Zeitpunkt, "außer der Reihe" ein Gespräch über Entwicklung und Perspektiven zu führen. Nachdem dies noch immer von viel zu wenigen Kolleginnen und Kollegen praktiziert wird, wird man Sie in ange-nehmer Erinnerung behalten.

Regel 5: Bereiten Sie sich intensiv auf Kreditgespräche vor
Erläutern Sie Ihr Investitionsvorhaben in ange-
messener und auch für einen Nicht-Mediziner
nachvollziehbaren Art und Weise. Zeigen Sie
Umsatzerwartungen auf und legen Sie mit Zahlen dar, weshalb sich Ihre Investition lohnen wird (Ihr Praxis- oder Wirtschafts-berater wird Sie hierbei unterstützen bzw. Sie bei dem Gespräch begleiten). Denken Sie daran, daß die Unterlagen, die Sie von Ihrem Steuerberater erhalten haben, zu steuerlichen Zwecken gefertigt wurden. Oftmals ist viel Mühe darauf verwendet
worden, den steuerlichen Gewinn (und damit die Zahllast) zu senken. Andererseits drückt dies Ihre Kapital-dienstgrenze (siehe Formeln oben), wenn Sie dies nicht ausführlich erläutern können.

Soll Ihre Praxis up-to-date bleiben und damit nicht zuletzt auch für die Patienten stets optisch wie technisch attraktiv sein, so sind regelmäßig Re- bzw. Erweiterungsinvestitionen fällig. Ab einer bestimmten Summe ist es dabei immer sinnvoll, diese Investitionen nicht über das lau-
fenden Konto, sondern über Kredite abzuwickeln.

Regel 1: Nicht aus dem Betriebsmittelkredit finanzieren!
Der Betriebsmittelkredit gehört zu den teuersten Finanzierungsinstrumenten, die zur Verfügung stehen, und ist daher für die Finanzierung von Investitionen grundsätzlich abzulehnen. Regel-mäßig sollte über ein mittel- bis langfristiges gewerbliches Darlehen nachgedacht werden, wobei die Darlehenslaufzeit der betriebsge-wöhnlichen Nutzungsdauer der Investition an-gepasst werden sollte. Beispiel: Eine neue EDV-
Anlage finanziert man nicht
mit einem Darlehen über 12 Jahre Laufzeit, denn da zahlt der Investor noch Tilgung und Zinsen zu einem Zeitpunkt, zu dem das Wirtschaftsgut nur noch mit einem Erinnerungswert in den Büchern steht und somit keine Abschreibungsvorteile mehr bietet. Im übrigen sehen Banken den gewährten Betriebs-
mittelkredit als Instrument der laufenden Praxis-
finanzierung und nicht der Investitionsfinanzie-
rung. Rein theoretisch könnte eine Bank einen fälschlich in Anspruch genommen Kredit bzw. das Konto kündigen!

Regel 2: Angemessene Sicherheiten
Banken haben die freundliche Neigung, über-
höhte Sicherheiten zu fordern. Dies sollten Sie nicht akzeptieren! Achten Sie auch bei den
Sicherheitenvereinbarungen in neuen Kredit-
verträgen auf den beliebten Passus: "...zur
Sicherung aller bestehenden und künftigen Verbindlichkeiten..." (oder ähnlich lautend). So werden Sie leicht mit einer (neu) gegebenen Sicherheit auf Dauer gebunden.

Regel 3: Achten Sie auf die Verschuldensobergrenze
Banken bewerten Ihre Praxis und ein erneu-
tes / erweitertes Kreditengagement aufgrund einer Vielzahl von Kennziffern. Eine der wicht-igsten betriebwirtschaftlichen Größen ist hier-
bei der sog. "Cash-Flow", aus dem sich auch Ihre Leistungsfähigkeit hinsichtlich Tilgung
und Verzinsung ableiten läßt.